Immobilienmarkt Österreich: Trends & Zahlen für Q1 2026

Unser aktueller Marktbericht liefert Ihnen eine detaillierte Analyse von Preisen, Entwicklungen und Trends am österreichischen Immobilienmarkt – übersichtlich aufgeschlüsselt nach Assetklassen. Ob Investor, Eigentümer oder Immobilienprofi: Verschaffen Sie sich jetzt den Überblick, den Sie für fundierte Entscheidungen brauchen.

Investmentmarkt Österreich Q1 2026

Mit dem ersten Quartal 2026 beläuft sich das Transaktionsvolumen auf etwa 710 Millionen Euro und liegt somit über dem Vorjahresniveau. Das BIP ist im Vergleich zum Vorquartal um nur 0,02% gestiegen, die Inflation lag bei 3,10%. Die EZB hat den Leitzinssatz der Einlagenfazilität seit Juni 2025 nicht verändert, er liegt weiterhin bei 2,00%. Die anhaltende geopolitische Unsicherheit, wie die US-Handelspolitik und der Krieg im Nahen Osten, hat zu einem spürbaren Anstieg der langfristigen Zinsen geführt, während Anpassungen bei den kurzfristigen Zinsen erwartet werden. Trotz stabiler Spitzenrenditen könnte aufgrund der unsicheren globalen Lage ein leichter Anstieg der Renditen möglich sein.

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Büromarkt Österreich Q1 2026

 

Im ersten Quartal 2026 wurden nach dem VRF rund 48.703 m² in modernen Büroflächen vermietet. Die größte Vermietung fand im Submarkt Erdberg statt und war eine Vorvermietung  von 7.000 m². Im Jahr 2025 summierte sich die Vermietungsleistung auf über 200.000 m². Projektentwicklungen verzögern sich weiterhin aufgrund hoher Zinsen und Baukosten, wodurch zusammenhängende Flächen rar sind und die Leerstandsquote auf niedrigem Niveau bleibt. Die Spitzenrenditen stagnieren bei 4,75 % in Top-Lagen, mit gleichbleibender Tendenz. Core-Produkte bleiben gefragt. Die Spitzenmieten bleiben in Österreich stabil, wobei ESG-konforme Top-Objekte mit hochwertiger Ausstattung die höchsten Mieten erzielen. Trotz Angebotsknappheit zeigt sich der Markt preissensibel.

 

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Digitaler Marktbericht

 

Mit dem digitalen Marktbericht bieten wir Ihnen eine umfassende Preis- und Daten-Analyse des österreichischen Immobilienmarktes. Aufgeteilt nach Assetklassen, können Sie sich hier ganz einfach einen Überblick zu den aktuellen Trends und Entwicklungen am Markt verschaffen.

 

Retailmarkt Österreich Q1 2026

 

Der Wiener Tourismus blüht spürbar auf, mit Frequenzen auf High Streets annähernd auf dem Niveau von 2019, was auch die Attraktivität für Einheimische stärkt. Bei Neuanmietungen konzentrieren sich Einzelhändler auf Top-Lagen, während B- und C-Lagen unter wachsendem Druck stehen und alternative Nutzungen geprüft werden müssen. Retailer agieren zunehmend vorsichtig und benötigen mehr Zeit bei der Flächenauswahl. Vermieter müssen bei Vertragsverlängerungen stärker auf Mieterbedürfnisse eingehen, etwa durch Sonderkündigungsrechte, Staffel- und Indexmieten oder Baukostenzuschüsse. Der High-Street-Retail-Markt in Wien bleibt auf das „Goldene U“ und die Mariahilfer Straße fokussiert, während Bezirkslagen an Bedeutung gewinnen – die Mietpreise bleiben stabil.

 

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Logistikmarkt Österreich Q1 2026

 

Der Bestand an Logistik- und Industrieflächen im Raum Wien beträgt rund 8,25Mio. m². Im zweiten Halbjahr 2025 wurden rund 71.000m² Fläche umgesetzt. Der Flächenumsatz teilt sich zu 85 % auf Logistik- und zu 15 % auf Produktionsimmobilien auf. Der Gesamtumsatz laut dem VRF 2025 beträgt somit 104.357 m². Insolvenzen und Umstrukturierungen führen dazu, dass mehr Flächen auf den Markt kommen. Der Leerstand bleibt dennoch auf einem niedrigen Niveau. Entwickler fokussieren zunehmend auf Brownfield-Projekte. Die Mieten liegen zwischen 7,00 und 9,00 EUR/m², beeinflusst durch Lage und Qualität; steigende Baukosten und Zinsen treiben die Preise weiter nach oben.

 

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Wohnen Miete Markt Österreich Q1 2026

In Wien steigen die Mietpreise weiterhin an, da das Wohnungsangebot zunehmend knapper wird und die Nachfrage ungebrochen wächst. Verzögerungen bei Neubauten sowie eine hohe Nachfrage nach Wohnraum führen dazu, dass die Verfügbarkeit von Wohnungen stark eingeschränkt ist.

Die aktuelle Marktsituation für Wohnraum in Wien ist von steigenden Mietpreisen und einem angespannten Verhältnis von Angebot und Nachfrage geprägt. Die Bauaktivitäten haben sich durch hohe Baukosten und steigende Finanzierungskosten verlangsamt, wodurch das Angebot an neuen Wohnungen hinter den Bedürfnissen der Bevölkerung zurückbleibt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Wohnraum weiter an, sowohl durch Bevölkerungswachstum als auch durch den Zuzug in die Stadt.

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Wohnen Eigentum Markt Österreich Q1 2026

 

Im Eigentumssegment steigt die Anzahl der Transaktionen. Im Neubausegment sind in einzelnen Bezirken leichte Preisnachlässe zu verzeichnen. Gebrauchte Wohnungen bleiben weitgehend stabil. Unterstützt wird die aktuelle Marktentwicklung durch ein verbessertes Finanzierungsumfeld. Insgesamt ist eine vorsichtige Marktbelebung erkennbar, auch wenn regionale Unterschiede weiterhin bestehen. Die seit Juni 2025 noch stabile Leitzinsrate der Europäischen Zentralbank sorgt für mehr Planungssicherheit bei Finanzierungen. Dadurch bleiben Kreditkonditionen für Haushalte besser kalkulierbar und verbessern den Zugang zu Wohnkrediten. Das unterstützt die Nachfrage am Immobilienmarkt und stärkt die Investitionsbereitschaft.

 

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Wir (ÖRAG) möchten Sie höflichst darauf hinweisen, dass die obigen Angaben nach bestem Wissen und Gewissen von uns (ÖRAG) zusammengestellt wurden, einen unverbindlichen Charakter haben und auf aktuellen Marktgegebenheiten basieren. Änderungen und Irrtümer werden jedoch ausdrücklich vorbehalten.